Bild von Christopher Schnoor-Karius

Wenn das Herz erwacht und die neue Energie dich trägt, wird alles Alte sofort sichtbar – und unerträglich. Dieser Text ist ein ehrlicher Einblick in den Moment, in dem das Ich zusammenfällt und nur noch Wahrheit bleibt.


Es gibt diesen Moment auf dem Weg der Wahrheit: Du bist weit, klar, offen – und plötzlich greift das alte Ich nach dir. Nicht aus Bosheit. Aus Gewohnheit. Weil es nicht weiß, dass es vorbei ist.

Je tiefer das Erwachen, desto sichtbarer die neue Energie.
Das Herz übernimmt.
Das Leben fließt.
Menschen kommen plötzlich mühelos in dein Feld.
Alles wird leicht, groß, weit.

Und genau dann passiert es: Der Kopf meldet sich zurück. Mit seinen alten Argumenten: Sicherheit. Geld. Vernunft. Erwartungen. Und wenn du nur einen Moment unaufmerksam bist, lenkt er dich wieder in Muster, die längst tot sind.

So war es bei mir in diesem Sommer. Ich war getragen. Verbunden. Klar in meiner Wahrheit. Und dennoch ließ ich mich für einen Augenblick von einer alten Stimme leiten: „Du brauchst das Geld.“

Der Rest ging schnell. Ein Gespräch. Eine Zusage. Eine Teilzeitstelle.
Und sofort: Enge. Druck. Kleinmachen. Als wäre ich in ein altes Leben zurückgefallen, das ich längst überschritten hatte.

Ich sah es kommen. Meine Intuition war laut. Und trotzdem folgte ich dem Muster, das früher „funktioniert“ hat.

Heute weiß ich:
Das Alte funktioniert in der neuen Energie nicht mehr.
Nicht ein bisschen.
Nicht manchmal.
Gar nicht.

Wenn Wahrheit einmal erkannt wurde, gibt es kein Zurück. Jeder Versuch, wieder in Rollen oder Kompromisse zu schlüpfen, erzeugt sofort Schmerz. Nicht als Strafe – sondern als Korrektur. Als Erinnerung.

Der Körper spiegelt es unerbittlich: Widerstand. Müdigkeit. Enge. Und tief darunter: Gefühle, die jahrelang weggeschoben wurden – Wut, Angst, Ohnmacht, Trauer. Nicht als Rückfall, sondern als Reinigung.

Neue Energie ist ehrlich.
Unglaublich ehrlich.
Sie duldet keine Lüge.
Kein Kleinhalten.
Kein „Ich tu so, als wäre ich nicht so weit“.

Und im gleichen Atemzug ist sie gnadenhaft weich:
Sie trägt dich, wenn du dich ihr hingibst.

Was hilft?
Nichts, was der Kopf kennt.
Kein Überleben.
Kein Tun. Kein Reparieren.

Sondern:
Wahrnehmen.
Stillwerden.
Fühlen.
Loslassen.

Und dann warten, bis ein Impuls auftaucht – klar, rein, ohne Zweifel.

Ich weiß heute mehr denn je: Ich bin durch. Nicht „fertig“. Sondern frei von dem Glauben, noch irgendetwas erkennen oder werden zu müssen.

Es geht nur um Verkörperung.
Darum, dass Wahrheit gelebt wird – nicht gedacht.

Diese Teilzeitstelle ist nicht „falsch“. Sie ist der letzte Spiegel, der mir zeigt:
Meine Größe ist da. Jetzt. Immer. Und alles, was nicht mit dieser Größe schwingt, bricht sofort zusammen.

Das Leben flüstert mir täglich zu:
Bleib in deiner Wahrheit.
Sprich aus, was da ist.
Mach dich nicht klein.
Der Rest richtet sich. Von selbst.

Neue Energie ist wundervoll – und gnadenlos klar.
Sie zwingt dich in dein echtes Sein. Sie lässt kein Zurück.
Nie wieder.

In und aus Liebe
Christopher

Wenn du dich in diesen Zeilen wiederfindest – in der Sehnsucht nach Wahrheit, im Loslassen, im Fallen – dann ist dieses Retreat dein Raum: Vier Tage an der Nordsee. Weite, Stille, Wahrheit. Kein Tun. Kein Werden. Nur Sein.

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Erfahre, was bleibt, wenn alles andere fällt. Außergewöhnlich sein. Wahrhaftig leben. 
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Bild vom Coach Christopher Schnoor-Karius

Wenn du spürst, dass es Zeit ist, dir selbst zu begegnen – echt, still, ohne Umwege – dann bist du bereit. Nicht für einen Weg. Sondern für dich. Für deine Wahrheit. Deine Essenz. Dein Leben.

Meine 1:1-Begleitung öffnet Raum für Wahrheit, Präsenz und Verkörperung. Für die Wenigen, die bereit sind.

Ich bin kein Lehrer. Kein Heiler. Kein Coach. Ich bin einfach da. Echt. Wach. Bereit, mit dir zu gehen, wenn du bereit bist, dir selbst zu begegnen.

Ich bin Christopher und ich begleite keine Entwicklung – ich halte Raum für das, was gesehen werden will. Ich arbeite nicht mit Tools. Ich folge dem Moment. Ich glaube an das, was bleibt, wenn alle Rollen wegfallen. Weil die Welt dich braucht – nicht als Version von irgendwem. Sondern als das, was du wirklich bist. Echt. Präsent. Wahrhaftig.